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Karin Levermann

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Update:
29.07.2010
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Berner Sennenhund Zucht - Welpen ” vom Hause Levermann “
geführt von Karin Levermann zertifizierte Züchterin,
1. Vorsitzende der Berner Sennenhund Freunde Deutschland e.V. (BSFD)
Ernährungsberaterin Fachrichtung Hund und Problemhunde Beraterin

 

 

Berner Sennenhund Standart
FCI - Standard Nr. 45 / 05. 05. 2003 / D    
BERNER SENNENHUND
(Dürrbächler)
 
URSPRUNG : Schweiz.
DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES : 25. 03.  2003.
VERWENDUNG : Ursprünglich Wach-, Treib- und Zughund auf den Bauernhöfen  im Kanton Bern, heute auch Familien- und vielseitiger Arbeitshund.
KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer,
Molossoide, Schweizer
Sennenhunde und andere
Rassen.
Sektion 3 Schweizer Sennenhunde.
Ohne Arbeitsprüfung.
KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS : Der Berner Sennenhund ist ein Bauernhund  alter Herkunft, der in den Voralpengebieten und Teilen des Mittellandes  in der Umgebung von Bern als Wach-, Zug- und Treibhund gehalten wurde.  Nach dem Weiler und Gasthaus Dürrbach bei Riggisberg im Kanton Bern,  wo dieser langhaarige, dreifarbige Hofhund besonders häufig vorkam,  erhielt er seinen ursprünglichen Namen "Dürrbächler".  Nachdem 1902, 1904 und 1907 bereits solche Hunde an Hundeausstellungen  gezeigt worden waren, schlossen sich im November 1907 einige Hundezüchter  aus Burgdorf zusammen, um die Rasse rein zu züchten. Sie gründeten  den "Schweizerischen Dürrbach-Klub" und stellten Rassekenzeichen  auf. 1910 wurden an einer Hundeschau in Burgdorf, zu der viele Bauern  der Umgebung ihre Dürrbächlerhunde brachten, bereits 107 Tiere  vorgestellt.
Von da an erwarb sich die Rasse, in Anlehnung an die anderen Schweizer  Sennenhunde nun "Berner Sennenhund" genannt, rasch Freude in  der ganzen Schweiz und bald auch im benachbarten Deutschland. Heute ist  der Berner Sennenhund dank seiner attraktiven Dreifarbigkeit und seiner  Anpassungsfähigkeit weltweit als Familienhund bekannt und beliebt.
ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Langhaariger, dreifarbiger, übermittelgrosser,  kräftiger und beweglicher Gebrauchshund mit stämmigen Gliedmassen;  harmonisch und ausgewogen.
WICHTIGE PROPORTIONEN :
Verhältnis der Widerristhöhe zur vom Buggelenk zum  Sitzbeinhöcker gemessenen Körperlänge ca. 9:10; eher kompakt  als langgestreckt.
Die Widerristhöhe verhält sich zur Brusttiefe im Idealfall  wie 2:1.
VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) : Sicher, aufmerksam, wachsam und furchtlos  in Alltagssituationen; gutmütig und anhänglich im Umgang mit  vertrauten Personen, selbstsicher und friedlich gegenüber Fremden;  mittleres Temperament, gute Führigkeit.
KOPF : Kräftig; Grösse harmonisch zur Gesamterscheinung, nicht  zu wuchtig.
OBERKOPF :
Schädel : Im Profil und von vorn gesehen wenig gewölbt. Wenig  ausgebildete Mittelfurche.
Stop : Deutlich, jedoch nicht zu stark ausgeprägt.
GESICHTSSCHÄDEL :
Nasenschwamm : Schwarz.
Fang : Kräftig, mittellang; Nasenrücken gerade.
Lefzen : Anliegend, schwarz.
Kiefer / Zähne : Vollständiges, kräftiges Scherengebiss  (die M3 bleiben unberücksichtigt). Zangengebiss toleriert.
Augen : Dunkelbraun, mandelförmig, mit gut anliegenden Lidern, nicht  zu tiefliegend und nicht hervorstehend. Loser Liedschluss ist fehlerhaft.

Ohren (Behang) : Mittelgross, hoch angesetzt, dreieckig, leicht abgerundet,  in der Ruhe flach anliegend; bei Aufmerksamkeit wird der Ohransatz hinten  aufgerichtet, wobei die Vorderkante am Kopf angeschmiegt bleibt.
HALS : Kräftig, muskulös, mittellang.
KÖRPER :
Obere Profillinie : Vom Hals leicht abwärts harmonisch in den Widerrist  übergehend, dann gerade und horizontal verlaufend.
Rücken : Fest, gerade und horizontal.
Lendenpartie : Breit und kräftig; von oben gesehen leicht eingezogen.
Kruppe : Sanft abgerundet.
Brust : Breit und tief, bis zu den Ellenbogen reichend, mit ausgeprägter  Vorbrust; Rippenkorb möglichst lang, von breit-ovalem Querschnitt.
Untere Profillinie und Bauch : Vom Brustkorb zur Hinterhand leicht ansteigend.
RUTE : Buschig, mindestens bis zum Sprunggelenk reichend, in Ruhestellung  hängend, in der Bewegung schwebend, auf Rückenhöhe oder  leicht darüber getragen.
GLIEDMASSEN
Kräftiger Knochenbau.
Vordergliedmassen.
Vorderläufe von vorne gesehen gerade und parallel, Stellung eher  breit.
Schultern : Schulterblatt kräftig, lang, schräggestellt, mit  dem Oberarm einen nicht zu stumpfen Winkel bildend, anliegend und gut  bemuskelt.
Oberarm : Lang, schrägliegend.
Ellenbogen : Gut anliegend, weder ein- noch ausdrehend.
Unterarm : Kräftig, gerade.
Vordermittelfuss : Von der Seite gesehen nahezu senkrecht stehend, fest;  von vorne gesehen in gerader Verlängerung des Unterarms.
Vorderpfoten : Kurz, rundlich, mit eng aneinanderliegenden, gut gewölbten  Zehen, weder einwärts noch auswärts gedreht.
HINTERHAND : Stellung von hinten gesehen gerade und parallel, nicht zu  eng.
Oberschenkel : Lang, breit, kräftig und gut bemuskelt.
Kniegelenk : Deutlich gewinkelt.
Unterschenkel : Lang, gut schräg liegend.
Sprunggelenk : Kräftig, gut gewinkelt.
Hintermittelfuss : Nahezu senkrecht gestellt. Die Afterkrallen müssen  entfernt sein (ausser in den Ländern, in welchen die operative Entfernung  der Afterkrallen gesetzlich verboten ist).
Hinterpfoten : Etwas weniger gewölbt als die Vorderpfoten; weder  einwärts noch auswärts gedreht.
GANGWERK : In allen Gangarten raumgreifender, gleichmässiger Bewegungsablauf;  ausgreifender, freier Vortritt und guter Schub aus der Hinterhand. Im  Trab von vorn und von hinten gesehen geradlinige Gliedmassenführung.
HAARKLEID
HAAR : Lang und glänzend, schlicht oder leicht gewellt.
FARBE : Tiefschwarze Grundfarbe, mit sattem, braunrotem Brand an den  Backen, über den Augen, an allen vier Läufen und auf der Brust;  weisse Abzeichen wie folgt;
Saubere weisse symmetrische Kopfzeichnung: Blesse, die sich gegen  die Nase hin beidseitig zur weissen Fangzeichnung verbreitert. Die Blesse  sollte nicht bis an die Überaugenflecken und die weisse Fangzeichnung  höchstens bis zu den Lefzenwinkeln reichen.
Weisse, mässig breite, durchgehende Kehl- und Brustzeichnung.
Erwünscht: Weisse Pfoten, weisse Rutenspitze.
Toleriert: Kleiner weisser Nackenfleck,
Kleiner weisser Afterfleck.
 
GRÖSSE :
Widerristhöhe : Für Rüden: 64 - 70 cm,
Ideal Grösse: 66 - 68 cm.
Für Hündinnen: 58 - 66 cm,
Ideal Grösse: 60 - 63 cm.
FEHLER : Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler  angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad  der Abweichung stehen sollte.
Unsicheres Verhalten.
Feiner Knochenbau.
Unregelmässige Stellung der Schneidezähne, sofern der  Gebissschluss erhalten bleibt.
Fehlen von anderen Zähnen als höchstens zwei PM1 (Prämolaren  1); die M3 bleiben unberücksichtigt.
Haarkleid:
 Ausgeprägtes Kraushaar.
Zeichnungs- und Farbfehler:
Fehlende weisse Kopfzeichnung.
Zu breite Blesse und /oder weisse Fangzeichnung, die deutlich über  die Lefzenwinkel hinausreicht.
Weisser Halskragen.
Grosser weisser Nackenfleck (Grösster Durchmesser über  6 cm).
Afterfleck (Grösster Durchmesser über 6 cm)
Weiss an den Vorderläufen, das deutlich über die Mitte  des Mittelfusses hinaufreicht (Stiefel).
Störend asymmetrische Zeichnung an Kopf und /oder Brust.
Schwarze Flecken und Streifen im Brustweiss.
Unsauberes Weiss (starke Pigmentflecken).
Braun- oder Rotstich der schwarzen Grundfarbe.

AUSSCHLIESSENDE FEHLER :
Aggressivität, Ängstlichkeit, ausgesprochene Scheuheit.
Spaltnase.
Vorbiss, Rückbiss, Kreuzbiss.
Ein oder zwei blaue Augen (Birkauge).
Entropium, Ektropium.
Knickrute, Ringelrute.
Kurz- oder Stockhaar.
Fehlende Dreifarbigkeit.
 Andre Grundfarbe als Schwarz.

Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen  aufweisen, müssen disqualifiziert werden.

N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden  aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

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